Federring | A4 | DIN 127

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Benötigen Sie eine Federring, der auch in feuchten, salzhaltigen oder chemisch belastenden Umgebungen zuverlässig funktioniert? Der Federring A4 DIN 127 aus säurebeständigem Edelstahl (A4 / AISI 316) ist dafür ausgelegt, starker Korrosion standzuhalten und seine Funktion über lange Zeit beizubehalten. Er erzeugt einen federnden Gegendruck, der effektiv verhindert, dass sich Schrauben und Muttern durch Vibrationen oder dynamische Lasten lockern.

ANWENDUNGSBEREICH

Ideal für Befestigungen, die in maritimen Umgebungen, an Stegen, auf Schiffen, in der Lebensmittelindustrie sowie in Chemieanlagen Bewegungen und Vibrationen ausgesetzt sind. Die elastische Funktion des Federrings sorgt für eine stabile und vibrationssichere Verbindung ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Sicherungselemente. Einfach mit Standardwerkzeugen zu montieren und erfordert selbst im Dauerbetrieb nur minimalen Wartungsaufwand.

Video ansehen: Welche Unterlegscheibe sollten Sie wählen?

TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN

Produkttyp: Federring
Norm: DIN 127
Qualität: A4 / AISI 316 (säurebeständiger Edelstahl)
Materialklasse: Nicht spezifiziert (säurebeständiger Stahl ohne Festigkeitsklasse)
Gewindeart: Nicht zutreffend
Oberflächenbehandlung: Unbehandelt (naturfarbener Edelstahl)
Kopfform: Nicht zutreffend
Griffart: Nicht zutreffend

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ)

Welche Funktion hat ein Federring nach DIN 127?

Ein Federring (auch Federscheibe oder Sprengring genannt) ist so konstruiert, dass er dem Lockern der Verbindung entgegenwirkt:

  • Federnder Gegendruck: Das gebrochene, gewundene Profil wirkt wie eine Feder, die gegen den Schraubenkopf oder die Mutter drückt und so einen konstanten Druck in der Verbindung aufrechterhält, selbst wenn diese Vibrationen ausgesetzt ist.

  • Vibrationssicherung: Hilft zu verhindern, dass sich Schraubverbindungen in Maschinen, Motoren oder an Transportmitteln, die dynamischen und wiederkehrenden Bewegungen ausgesetzt sind, lösen.

  • Kompakte Bauweise: Baut in der Höhe minimal auf und lässt sich leicht in bestehende Schraubverbindungen integrieren, bei denen der Platz begrenzt ist.

Warum ist säurebeständiger Edelstahl A4 (AISI 316) eine wichtige Wahl für Federringe?

Da Federringe unter mechanischer Spannung arbeiten, sind sie besonders anfällig für Rissbildung, wenn das Material korrodiert:

  • Molybdänlegierung gegen Chloride: A4-Stahl (1.4401 / AISI 316) enthält Molybdän, das einen wirksamen Schutz gegen Spaltkorrosion und Lochfraß (Pitting) in maritimen Umgebungen, Salzwasser und feuchten Außenbereichen bietet (Korrosivitätskategorie C4/C5).

  • Erhalt der Spannkraft: Der hochwertige Stahl behält seine Elastizität und mechanische Festigkeit über lange Zeit bei, sodass die Federwirkung nicht durch Korrosionsangriffe nachlässt.

Was sollte bei der Verwendung von DIN 127-Federringen beachtet werden?

  1. Effektivität in modernen Konstruktionen: Beachten Sie, dass herkömmliche Federringe nach DIN 127 in hochfesten Verbindungen, die mit hohen Drehmomenten angezogen werden, eine begrenzte Wirkung haben; für kritische Anwendungen werden oft eher Flanschmuttern, Schraubensicherungen oder Sicherungsmuttern gewählt.

  2. Schonung von Oberflächen: Die Enden des gebrochenen Rings graben sich leicht in die Auflagefläche ein, um die Schraube mechanisch zu sichern. Wenn die Oberfläche empfindlich oder lackiert ist, kann der Ring Spuren hinterlassen.

  3. Richtige Kombination: Verwenden Sie den Federring immer zusammen mit Schrauben und Muttern aus derselben Materialqualität (säurebeständig A4), um galvanische Korrosion zu vermeiden.